07. September 2022

Mein Name ist George Okuome

und ich erlebe meine Leidenschaft zum Gestalten und Malen von
Bildern als eine bereichernde Fähigkeit zu meinem Beruf als Elektroniker.

Ich habe bereits während meiner Kindheit und Jugendzeit in meiner Heimat Kenia gerne Bleistift-Skizzen angefertigt. Bedingt durch die Lebensumstände, die andere Prioritäten setzten, beachtete ich das Malen nicht als etwas Besonderes, was zu mir gehörte.

Erst viele Jahre später…

nach meinem Berufsabschluss in Deutschland und ersten Arbeitserfahrungen, ergab sich ein neues Fenster für mich. Ich entdeckte durch einen praktischen Zufall (das Einrichten der eigenen Wohnung) meine Freude am Malen wieder…

…und es blieb nicht bei diesem einen Bild.

Die Entwicklung dieser Ressource machte mich offen und beruhigte mich gleichermaßen. In
Deutschland hatte ich zum ersten Mal die Möglichkeit verschiedene Farben und Techniken frei
auszuprobieren und mich über andere Kunstformen zu informieren. Es ging nicht mehr darum, mich täglich in irgendeiner Art beweisen zu müssen.

In Momenten des Malens fühle ich mich verbunden mit mir selbst und meinen Ideen, die ich auf der Leinwand zum Ausdruck bringe.

Wenn ich versunken bin in das Mischen von Farben und das präzise Gestalten von Motiven, kann ich alles um mich herum vergessen und ich danke meinem Umfeld, dass es mich in diesen Momenten geduldig verweilen lässt.

3 Fragen an George Okuome:

1.Wenn du einen Wunsch frei hättest, hinsichtlich deiner besonderen Ressource, welcher wäre das?

Für die Zukunft wünsche ich mir meine Ressource der Kunst und des Malens noch weiter in einen beruflichen Kontext zu bringen, um mehr Zeit darin investieren zu können.

2. Wie hat dich das Erkennen dieser Ressource und die Beschäftigung damit verändert?

Ich profitiere bis heute von dem Gegensatz des genauen, planvollen Vorgehen bei der Arbeit als Elektroniker und dem freien Handeln während des Malens.

3. Welchen Tipp hast du für die Leser hinsichtlich ihrer versteckten Ressourcen?

Aus meiner Sicht lohnt es sich an bestimmten Stellen im Leben zu überlegen, welche Interessen tief in einem sind und ob es vielleicht an der Zeit ist, diesen mehr Raum zu geben.

Was man aus voller Überzeugung und aus reiner Begeisterung für die Sache tut, bringt die schönsten Ergebnisse, von denen auf irgendeine Art auch Andere profitieren werden.

 

Kontaktdaten:

Website: www.gsparks-art.de

Instagram: gsparks_art

Vielen DANK, George, für deinen Beitrag. Ich durfte deine Bilder während deiner Ausstellung im Mai bewundern und bin sehr davon beeindruckt, wie du dir selber das Malen angeeignet hast und du dich deiner Ressource widmest.

Ausblick

Ich freue mich im nächsten Teil dieser Blog-Reihe Dana Hausmann vorstellen zu dürfen: Leitung einer Kindertageseinrichtung und freie Traurednerin.

 

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07. August 2022

Das zaghafte Klopfen der eigenen Ressourcen

Gibt es bei dir dieses besondere Herzklopfen? Ein leichtes Vibrieren? Ein Thema das dich wie magnetisch anzieht und du es in vielen Facetten deines Lebens findest? Ein leises, zaghaftes und noch verstecktes JA? Die innere Stimme, die dir sagt, da gibt es noch mehr? Das ist noch nicht alles, was die Welt von dir erfahren darf?

Es lohnt sich auf die Suche zu gehen…

Im Verlauf der letzten Monate habe ich mich mit der Vielschichtigkeit von Ressourcen im Privaten beschäftigt. In meinem Blog https://www.arensressource.de/die-perle-in-der-muschel-oder-wie-das-team-seine-wahren-ressourcen-ans-licht-bringt/ bin ich bereits darauf eingegangen, wie es zu meinem Namen „Ressource“ kam und was mich an der Bergung der Ressourcen im Team, beruflich und privat, fasziniert. In der letzten Zeit begegnete ich verschiedenen Menschen die wie ich, neben ihrem erlernten und ausgeübten Job einer Teilselbständigkeit nachgehen oder bereits ganz im eigenen Business aufgehen.

Veränderungen – MUT und SCHRECKEN

Ich empfinde es als einen unfassbar ehrlichen Weg, wenn Menschen sich trauen, aus dem altbekannten Rahmen, der sogenannten Komfortzone, auszubrechen, weil sie erkennen, dass sie noch mehr Talente/ Ressourcen haben. Ressourcen, die im Alltag häufig keinen oder nur einen kleinen Raum der Entfaltung bekommen. Aus unterschiedlichen Gründen.

Dieser Weg kostet Mut.

Er wird vielleicht nicht immer vom Umfeld applaudierend begrüßt. Er verängstigt das Umfeld, weil eigene Veränderungen die Mitmenschen häufig verunsichern. Schränkt finanziell ein oder macht deutlich, dass Menschen sich im Laufe der Zeit, ob beruflich oder privat, auseinander gelebt und entwickelt haben.

In den nächsten Blog Beiträgen möchte ich einige dieser Menschen vorstellen. Auf ganz unterschiedliche Weise haben sich diese Menschen mit ihren Ressourcen beschäftigt und integrieren diese nun in ihr Leben.

Seid also gespannt auf Künstler, Visionäre, Traurednerin, Aussteiger, Ayurvedacoach und viele weitere….

Möchtest du dich weiter mit dem Thema: Eigene Ressourcen beschäftigen? Möchtest über den Tellerrand deiner Komfortzone schauen? Erahnst vielleicht schon, dass du Fähigkeiten hast, die ein Alleinstellungsmerkmal darstellen?

Eine echte Empfehlung ist das Modell von Gay Hendricks „The Genius Zone“. Ich wende es gerne persönlich und in der Arbeit mit Teams an. Es lassen sich wunderbar die Ressourcen der Teammitglieder einsortieren und daraus nächste Personalentwicklungsschritte ableiten.

Und wenn wir unsere Ressourcen fühlen und nicht ausleben? Was dann?

Sitzen bleiben auf ungelebten Fähigkeiten…ich bin mir sicher, die Stimme der Talente wird nicht leiser, wenn wir etwas Wichtiges von uns selber nicht ausleben (können).

Meine Ressourcen

Ich habe eine Leidenschaft für Veränderungsprozesse. Klare Ansprachen von Ungereimtheiten finde ich wichtig, ein Schweigen hilft selten bei der Gestaltung gemeinsamer Prozesse und Kommunikationskultur. Ehrlichkeit sollte nicht nur als Wort innerhalb der verschriftlichten Unternehmensphilosophie auftreten. 

Ich wünsche mir Verantwortung von Verantwortlichen UND die Teilhabe und Teilnahme aller beteiligten Mitarbeiter*innen.

Als angestellte Ergotherapeutin sind die Möglichkeiten sich zu diesen Themen einzubringen eher begrenzt, da kommt es auf andere Fähigkeiten an. Und das war oft ein Dilemma. Meine Ressourcen möchten gelebt und angewandt werden. Es fällt mir schwer diese zu verstecken und leise zu sein, wo ich Veränderungs- und Verbesserungspotential sehe. 

Daher der Weg in die Selbständigkeit. Um meinen Ressourcen Raum zu geben.

Ich möchte Führungskräfte davon überzeugen, dass starke Teammitglieder gut und nicht schlecht fürs Unternehmen sind. Ja, Menschen die eine Meinung haben und ihre Fähigkeiten kennen, sind manchmal unbequem, aber sie können ein wahres Potential für das Unternehmen sein.

Ehrlich zu mir zu sein kostet viel: Zeit. Nerven. Geld. Und manchmal auch den Job und bisherige Wegbegleiter.

Aber es lohnt sich, es geht um meine Ressourcen.

3 Fragen an mich:

1.Wenn du einen Wunsch frei hättest, hinsichtlich deiner besonderen Ressource, welcher wäre das?

Ich wünsche mir, dass mich die Freude, mich mit diesen und angrenzenden Themen zu beschäftigen und weiterzuentwickeln stets begleiten wird.

2. Wie hat dich das Erkennen dieser Ressource und die Beschäftigung damit verändert?

Vermutlich ist der Wunsch der Selbständigkeit mit Ressource – Isabel Arens, das einzige Ziel, das ich über eine so lange, teilweise auch ereignislose Zeit, immer fokussiert habe. Bei allen Unsicherheiten, die das Leben so aufwirft, ist in diesem Bereich keine Unsicherheit. Nur ein klares JA und viel Raum in meinem Leben. Die Freude am Dranbleiben, das Meistern von Hürden und der Glaube an mich und meine Werte, haben mich gestärkt und auch persönlich reifen lassen. 

3. Welchen Tipp hast du für die Leser hinsichtlich ihrer versteckten Ressourcen?

Nicht jeder muss sich mit seiner Ressource selbständig machen. Aber die Beschäftigung mit den Ressourcen, v.a. wenn sie sehr konträr zum beruflichen und privaten Leben sind, bereichert ungemein und bringt eine große Zufriedenheit und Leichtigkeit ins Leben.

Gut hinhören – auf die innere leise Stimme,

die immer wieder zaghaft klopft und gehört werden will.

Ausblick

Ich freue mich, in meinem nächsten Blogartikel George Okuome vorstellen zu dürfen, Elektroniker und Künstler.

 

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06. April 2022

Was hat Verantwortung von Eltern mit Führungskompetenz gemeinsam? – Wie die Betrachtung zweier Systeme mich in die Selbstständigkeit führte.

Irgendwann zwischen 2002 und 2009:

Ich bin seit einigen Jahren berufstätig. Als Ergotherapeutin mit Kindern und Jugendlichen. Meine Arbeit erfüllt mich.

Kinder, die spielerisch ihre motorischen Fähigkeiten erweitern. Strahlende Kinderaugen, wenn sich die ersten schulischen Erfolge einstellen. Stolze Jugendliche, die ihre Impulse besser kontrollieren können und ruhige stressfreie Phasen in der Schule und im Verein erleben. Kein Rausschmiss, stattdessen das beglückende Gefühl von Lob und Teamgeist.

Entwicklungen, die nie ohne den Blick auf das Gesamtsystem des Kindes funktionieren: Erzieher*innen, Lehrer*innen, Familie und weitere.

„Heile mein Kind, ohne mein Zutun“

Ergotherapie mit Kindern und Jugendlichen gelingt aus meiner Sicht erfolgreicher, wenn vor allem das System Familie mit einbezogen wird.

Aber nicht jedem Beteiligten gelingt der Blick auf das eigene Verhalten und somit auf den Bereich der Verantwortung, Teil des Ganzen zu sein. Ein Abschieben des Kindes Richtung Therapie „Heile mein Kind, ohne mein Zutun“ betrachtet nur einen Teil des Systems, nämlich das Kind. Und dieser sehr einseitige Blick kann unmöglich gerecht und sinnvoll, geschweige denn nachhaltig und gesund sein.

Es macht Eltern oft Angst, sich zu reflektieren. Und es ist Arbeit. An sich selber – aber auch eine große Chance für das gesamte System Familie mit all den angrenzenden Bereichen.

„Mein Team soll funktionieren, aber ohne mein positives Zutun“

In meiner Rolle als Angestellte ersehnte ich mir ein System, das alle Beteiligten im Blick hat. Aber so wie Eltern sich teilweise der Verantwortung entziehen, taten es immer wieder auch meine mir vorgesetzten Führungskräfte. Auch aus meinem Umfeld kamen mir immer wieder nüchterne Erkenntnisse zu Ohren: „…mein Chef interessiert sich nicht für meine Ideen…“, „…Veränderungen sind nicht gern gesehen…“, „…wenn ich Fehler mache, sollte ich sie lieber für mich behalten….“, „… ich bin frustriert…“, „…in diesem Unternehmen kann ich mich nicht weiterentwickeln…“, „…mein Chef entscheidet über meinen Kopf, ohne nach meiner Idee zu fragen, dabei hat er gar keinen Einblick in meine tägliche Arbeit…“

Dahinter verstecken sich möglicherweise: unklare Führungsmethoden, ein Nichtbeachten der Bedürfnisse und Ideen der Teams, sinkende Motivation, fehlende Kommunikationsstrukturen und schließlich hohe Fehlzeiten, Frustration und Fluktuation.

Ein ernüchterndes Gefühl.

Traurig. Erschöpft. Deprimiert.

So ging es mir und vielen meiner Bekannten und Freunde.

Die Idee. Meine Selbstständigkeit. Meine Ressource. Für die Ressourcen im Team.

Ich habe eine Vision von Führungskräften die folgenden Blick auf ihre wertvollste Ressource haben:

  • Teams, die auf Augenhöhe Probleme und Ursachen besprechen, Lösungen erarbeiten und umsetzen.
  • Teammitglieder werden als die „Problemkenner“ gesehen, deren Mitwirkung für den Unternehmenserfolg unerlässlich ist.
  • Teams stoßen aktiv Verbesserungs- und Veränderungsprozesse an.
  • Mitarbeiter*innen arbeiten in einem System, wo Fehler Verbesserungspotential bedeuten und das Offenlegen solcher geschätzt wird.
  • Relevanz von Motivation, Transparenz und Individualität ist allgegenwärtig
  • Zufriedene Mitarbeiter*innen, die sich langfristig mit dem Unternehmen identifizieren und Teil des Systems sein möchten.

Meine entwickelten Workshops und Seminare sollen Teams und Unternehmen helfen alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, gemeinsame Ziele und die Wege dort hin zu benennen sowie Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.

Potential. Motivation. Erfolg.

Familie und Teams – es gibt aus meiner Sicht viele Parallelen. Wir sollten immer das System ganzheitlich im Blick behalten, wenn wir dauerhaft zufrieden und gesund zusammen leben und arbeiten wollen. Es wird nur gemeinsam im Austausch funktionieren und mit der Übernahme der eigenen Verantwortung.

DANKE.

Ich freue mich, dass du meinen ersten Beitrag gelesen hast. Sei gespannt auf neue Impulse zu den Themen: Ressourcen im Arbeitsleben, Ressourcen im Privaten, Ideen für Führungskräfte, Ressourcen im Familienleben.

Solltest du Fragen, Anregungen, Verbesserungsideen und Wünsche haben, schreib mir gerne.

Deine Isabel

von Ressource-Isabel Arens

 

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