Gastbeitrag: Joanna – Photografin aus Leidenschaft
Gastbeiträge zum Thema Ressourcen sind mir immer ein besonderes Anliegen.
Ich beschäftige mich nicht nur persönlich gerne mit meinen Ressourcen und dem gelingenden Einsatz im Alltag, ich liebe vor allem die Ressourcenarbeit mit meinen Teams und Praxisinhaberinnen.
Heute stellt sich mal wieder eine Gästin vor. Sie hat 2024 die Bilder von mir gemacht, die du seither von mir auf meiner Webseite siehst.
Danke für den gelungenen Tag und die schönen Bilder. Du hast mir die Angst vor der Kamera genommen.
Alles Liebe,
Isabel
Hallo, mein Name ist Joanna und ich bin Fotografin.
Was einst als Leidenschaft
begann, hat sich im Laufe der Zeit zu meinem Beruf entwickelt.
Der Weg dorthin war lang und geprägt von wichtigen Entscheidungen und Veränderungen, die
mich schließlich in die Selbstständigkeit geführt haben.
Der Beginn meiner Reise
Nach meinem Wirtschaftsstudium wählte ich den Weg einer klassischen
Konzernkarriere und arbeitete viele Jahre als Unternehmenscontrollerin im
Angestelltenverhältnis. Dieser Beruf schenkte mir Sicherheit, Stabilität und im
wahrsten Sinne des Wortes Planbarkeit. Doch bald fühlte ich, dass ein
wesentlicher Teil von mir unbeachtet blieb. Meine kreative Seite blieb im
Hintergrund, und das Gefühl, mich nicht vollständig entfalten zu können, wurde
immer präsenter.
Der Wendepunkt
Erst als ich zum dritten Mal Mama wurde, stellte sich mein Leben vollkommen auf
den Kopf. Das klassische Arbeitsmodell ließ sich nicht mehr mit meinem
Familienleben vereinen, und es wurde klar, dass ich neue Wege gehen muss. Es
war genau dieser Moment, der mir den Mut gab, meiner Leidenschaft für die
Fotografie nachzugehen und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Die
Flexibilität, die ich als selbstständige Fotografin habe, erlaubt mir nun, meine Zeit
so zu gestalten, dass sowohl meine Kreativität als auch meine Familie genügend
Raum bekommen.
Unterstützung und Entwicklung
Meine Familie und enge Freunde waren meine größten Unterstützer in dieser Zeit.
Sie haben mir den Rückhalt und den Mut gegeben, diesen neuen Weg zu gehen.
Ebenso dankbar bin ich den Familien, die mir anfangs ihr Vertrauen geschenkt
haben, um ihre besonderen Momente festzuhalten. Durch die Fotografie fühle ich
mich endlich erfüllt, da ich nicht nur mein kreatives Potenzial voll ausschöpfen
kann, sondern auch flexibel bin, um meine Rolle als Mama mit meinem Beruf zu
vereinbaren.
DÜSTERWEG 18C I 45475 MH A.D.R. I 0178 55 00 513 I JOANNA@PETERS.EU.COM
WWW.JOANNAPETERS-FOTOGRAFIE.DE
KONTAKT
1. Wenn du einen Wunsch frei hättest hinsichtlich deiner Ressource,
welcher wäre das?
Ich wünsche mir, dass ich mit meiner Fotografie noch viele Menschen berühren
kann und dass meine Bilder Emotionen hervorrufen, die in Erinnerung bleiben.
2. Wie hat dich das Erkennen dieser Ressource und die Beschäftigung
damit verändert?
Das Erkennen meiner kreativen Ressource hat mich selbstbewusster und
glücklicher gemacht. Ich habe gelernt, dass ich nicht nur rational denken muss,
sondern auch meinen Träumen und Leidenschaften Raum geben darf.
3. Welchen Tipp hast du für die Leser*innen (hinsichtlich ihrer vielleicht
noch versteckten Ressourcen)?
Gebt euch die Chance, verborgene Seiten an euch zu entdecken. Oft steckt in
diesen ungenutzten Fähigkeiten oder Interessen etwas, das euch wirklich erfüllt.
Traut euch, Neues auszuprobieren und eure Stärken zu zeigen – auch wenn sie
euch zuerst klein oder unwichtig erscheinen. Es lohnt sich immer den eigenen Horizont zu erweitern.
Joanna
Danke liebe Joanna für das tolle Shooting 2024, die Leichtigkeit und die Freude, die ich trotz Kamera vor der Nase erleben durfte.
Isabel



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