Was sind Ressourcen?

Als ich über meine Unternehmensbezeichnung nachdachte, kam mir sehr schnell der Begriff „Ressource“ in den Sinn.

Ressource (laut Wikipedia) „…ist Mittel, Gegebenheit wie auch Merkmal bzw. Eigenschaft, um Ziele zu verfolgen, Anforderungen zu bewältigen, spezifische Handlungen zu tätigen oder einen Vorgang zielgerecht ablaufen zu lassen….“. Etwas sperrig, aber im Kern trifft es.

Neben allen Unterscheidungen von Ressourcen möchte ich die persönlichen Ressourcen hervorheben, da sie es sind, auf die ich mich mit Ressource – Isabel Arens konzentrieren möchte.

Persönliche Ressourcen werden unterschieden in:

  1. physische Ressourcen: Gesundheit, Fitness, Attraktivität
  2. psychische Ressourcen: Fähigkeiten, Bildung, emotionale Ressourcen, günstige Persönlichkeitseigenschaften, Handlungsressourcen, Bewältigungsstrategien, Visionen und Ziele
  3. interaktionelle psychische Ressourcen: Beziehungsfähigkeit, Konflikt- und Kritikfähigkeit,
  4. ökonomische Ressourcen

Warum ich Ressource – Ressource nannte:

Ich glaube fest an das Team. An die Individuen in einem Team und an die gegenseitige positive Begünstigung wenn individuelle Ressourcen in einem Team eingebracht werden dürfen.

Das Team – als Ressource des Unternehmens.
Das Individuum – als Ressource des Teams.

Mein Hauptaugenmerk und der Ursprung meiner Idee zu Ressource – Isabel Arens liegt in der Betrachtung der menschlichen persönlichen Ressourcen, die jedes einzelne Teammitglied besitzt, unabhängig davon ob sich dieses Teammitglied in der Familie, am Arbeitsplatz oder in der Gesellschaft allgemein befindet.

Bei meinen Seminaren und Workshops berücksichtige ich wie das jeweilige Unternehmen die teilweise noch versteckten, bisher für den Unternehmensalltag scheinbar unwichtigen, Ressourcen der Teammitglieder nutzen kann. Damit meine ich kein Ausnutzen oder Ausschlachten der Teammitglieder, sondern den gezielten Einsatz der individuellen Ressourcen. Dieser Einbezug führt meiner Meinung nach zu einer erhöhten Zufriedenheit der Teammitglieder, die sich mit ihren Stärken, Visionen, Wünschen und Ideen einbringen dürfen. Ich biete Methoden und Modelle an, die es der Führungskraft und den Teammitgliedern ermöglichen, aus der jeweiligen Perspektive, Veränderungs- und Verbesserungspotential zu beleuchten.

Individuelle Talente und Fähigkeiten achten und schätzen – wie gut und leicht sich das anhört und anfühlt.
Meine Vision von Arbeit!

UND: Wie bereichernd ist das für das jeweilige Unternehmen? Es profitiert tagtäglich von dem Wissen, den Erfahrungen und den Ideen der Teammitglieder, abseits der Fähigkeiten laut Stellenbeschreibung.

Diese besonderen, persönlichen Ressourcen aller Teammitglieder, dürfen und sollten von den zuständigen Führungskräften gesehen, gefördert und eingebunden werden.

Ich brenne für die persönlichen Ressourcen – für ein auf-sich (und den Anderen) -hören und sich mitteilen.

Was hat die Muschel mit Ressource zu tun?

Die Themen „Team“ und „Ressourcen“ ziehen sich als Kernthemen durch meine Seminare und Workshops.

Die Muschel verkörpert für mich das Team/ das Unternehmen. Die Perle steht sinnbildlich für die Ressourcen. Die Ressourcen jedes Einzelnen und somit die Ressourcen des Unternehmens. Die Muschel – nicht mehr geschlossen, sondern die Ressourcen dem Außen präsentierend.

Danke

Ich liebe dieses Logo und bin Vera Menchen, meiner guten Freundin, Begleiterin auf dem Weg in die Selbständigkeit und Grafikdesignerin sehr dankbar für das Logo und die grafische Gestaltung meiner Flyer und Webseite. Eine Herzensempfehlung: https://www.konstruktivdesign.de

Ausblick:

Im nächsten Blog möchte ich mich dem Thema „Eigene Ressourcen“ widmen. Wie wir sie erkennen, wie wir sie schonen und einsetzen.

Eine weitere Blog-Reihe ist in Planung 🙂

Ich möchte Menschen vorstellen, die im Laufe ihrer Berufstätigkeit gemerkt haben, dass es noch andere in ihnen schlummernde Ressourcen gibt, die sie bisher in ihrem Berufsalltag wenig oder gar nicht einsetzen konnten. Ich möchte Beweggründe erfahren, die zu einem Kurswechsel (berufliche oder private Veränderungen) geführt haben und wie sich diese Entscheidung auf ihre Zufriedenheit ausgewirkt hat.

Wer sich angesprochen fühlt und einen Beitrag schreiben möchte darf sich gerne bei mir melden.

Bis ganz bald,

deine Isabel.

Was hat Verantwortung von Eltern mit Führungskompetenz gemeinsam? – Wie die Betrachtung zweier Systeme mich in die Selbstständigkeit führte.

Irgendwann zwischen 2002 und 2009:

Ich bin seit einigen Jahren berufstätig. Als Ergotherapeutin mit Kindern und Jugendlichen. Meine Arbeit erfüllt mich.

Kinder, die spielerisch ihre motorischen Fähigkeiten erweitern. Strahlende Kinderaugen, wenn sich die ersten schulischen Erfolge einstellen. Stolze Jugendliche, die ihre Impulse besser kontrollieren können und ruhige stressfreie Phasen in der Schule und im Verein erleben. Kein Rausschmiss, stattdessen das beglückende Gefühl von Lob und Teamgeist.

Entwicklungen, die nie ohne den Blick auf das Gesamtsystem des Kindes funktionieren: Erzieher*innen, Lehrer*innen, Familie und weitere.

„Heile mein Kind, ohne mein Zutun“

Ergotherapie mit Kindern und Jugendlichen gelingt aus meiner Sicht erfolgreicher, wenn vor allem das System Familie mit einbezogen wird.

Aber nicht jedem Beteiligten gelingt der Blick auf das eigene Verhalten und somit auf den Bereich der Verantwortung, Teil des Ganzen zu sein. Ein Abschieben des Kindes Richtung Therapie „Heile mein Kind, ohne mein Zutun“ betrachtet nur einen Teil des Systems, nämlich das Kind. Und dieser sehr einseitige Blick kann unmöglich gerecht und sinnvoll, geschweige denn nachhaltig und gesund sein.

Es macht Eltern oft Angst, sich zu reflektieren. Und es ist Arbeit. An sich selber – aber auch eine große Chance für das gesamte System Familie mit all den angrenzenden Bereichen.

„Mein Team soll funktionieren, aber ohne mein positives Zutun“

In meiner Rolle als Angestellte ersehnte ich mir ein System, das alle Beteiligten im Blick hat. Aber so wie Eltern sich teilweise der Verantwortung entziehen, taten es immer wieder auch meine mir vorgesetzten Führungskräfte. Auch aus meinem Umfeld kamen mir immer wieder nüchterne Erkenntnisse zu Ohren: „…mein Chef interessiert sich nicht für meine Ideen…“, „…Veränderungen sind nicht gern gesehen…“, „…wenn ich Fehler mache, sollte ich sie lieber für mich behalten….“, „… ich bin frustriert…“, „…in diesem Unternehmen kann ich mich nicht weiterentwickeln…“, „…mein Chef entscheidet über meinen Kopf, ohne nach meiner Idee zu fragen, dabei hat er gar keinen Einblick in meine tägliche Arbeit…“

Dahinter verstecken sich möglicherweise: unklare Führungsmethoden, ein Nichtbeachten der Bedürfnisse und Ideen der Teams, sinkende Motivation, fehlende Kommunikationsstrukturen und schließlich hohe Fehlzeiten, Frustration und Fluktuation.

Ein ernüchterndes Gefühl.

Traurig. Erschöpft. Deprimiert.

So ging es mir und vielen meiner Bekannten und Freunde.

Die Idee. Meine Selbstständigkeit. Meine Ressource. Für die Ressourcen im Team.

Ich habe eine Vision von Führungskräften die folgenden Blick auf ihre wertvollste Ressource haben:

  • Teams, die auf Augenhöhe Probleme und Ursachen besprechen, Lösungen erarbeiten und umsetzen.
  • Teammitglieder werden als die „Problemkenner“ gesehen, deren Mitwirkung für den Unternehmenserfolg unerlässlich ist.
  • Teams stoßen aktiv Verbesserungs- und Veränderungsprozesse an.
  • Mitarbeiter*innen arbeiten in einem System, wo Fehler Verbesserungspotential bedeuten und das Offenlegen solcher geschätzt wird.
  • Relevanz von Motivation, Transparenz und Individualität ist allgegenwärtig
  • Zufriedene Mitarbeiter*innen, die sich langfristig mit dem Unternehmen identifizieren und Teil des Systems sein möchten.

Meine entwickelten Workshops und Seminare sollen Teams und Unternehmen helfen alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, gemeinsame Ziele und die Wege dort hin zu benennen sowie Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.

Potential. Motivation. Erfolg.

Familie und Teams – es gibt aus meiner Sicht viele Parallelen. Wir sollten immer das System ganzheitlich im Blick behalten, wenn wir dauerhaft zufrieden und gesund zusammen leben und arbeiten wollen. Es wird nur gemeinsam im Austausch funktionieren und mit der Übernahme der eigenen Verantwortung.

DANKE.

Ich freue mich, dass du meinen ersten Beitrag gelesen hast. Sei gespannt auf neue Impulse zu den Themen: Ressourcen im Arbeitsleben, Ressourcen im Privaten, Ideen für Führungskräfte, Ressourcen im Familienleben.

Solltest du Fragen, Anregungen, Verbesserungsideen und Wünsche haben, schreib mir gerne.

Deine Isabel

von Ressource-Isabel Arens