Der Papierkram auf deinem Schreibtisch türmt sich höher und höher…

Dein elektronisches Postfach quillt über und schon wieder tauchen 10 neue Nachrichten auf, mit der Kennzeichnung „wichtig“ …

Die Kolleg*innen aus der Nachbarabteilung drängeln zur Erledigung ihrer gestrigen Anfragen…

Arzttermine ausmachen, Geburtstage und die dazugehörigen Besorgungen, Wocheneinkauf, die Entscheidung für die Fortbildung, Vergleich der Versicherungen, Auto zur Inspektion, …

 

Viele verschiedene Aufgaben strömen auf dich ein, egal ob im Beruf oder im Privatleben;

Verschiedene Anforderungen, die deine Aufmerksamkeit und Zeit einfordern;

Menschen, die mal eben eine Entscheidung oder eine Information bei dir einholen;

 

Da stellt sich die Frage:

Womit fängst du an?

Filtern! Sortieren! Abgrenzen!

 

Einige Vermutungen, warum dir ein geeignetes Zeitmanagement noch nicht sicher gelingt:

  • Du bearbeitest immer zuerst die angenehmen Aufgaben und die unangenehmen Dinge bleiben liegen.
  • Du bearbeitest als erstes die Aufgaben, von dem Kollegen, der den meisten Druck macht und immer wieder drängelt.
  • Du entscheidest intuitiv, was du jetzt bearbeiten könntest.
  • Du arbeitest Schritt für Schritt deine to-do Liste ab.
  • Du lenkst dich mit Störreizen ab: neue Nachrichten lesen, ein kurzes Gespräch mit einem Kollegen im Türrahmen.
  • Du hast keinen Überblick darüber wie lange die Aufgaben brauchen und hetzt durch die Arbeit oder
  • Du hast keinen Überblick über die Dauer der Aufgabe und gibst ihr die Zeit die sie braucht.
  • Du bist hilfsbereit und nimmst gerne die ein oder andere Aufgabe zusätzlich an (um Andere zu entlasten…)

 

Die Eisenhower-Methode oder ABCD-Methode:

Die Anwendung dieser Methode hilft dir bei der Entscheidung wann eine Aufgabe erledigt werden sollte. Die verschiedenen Aufgaben werden nach Wichtigkeit und Dringlichkeit in ein Raster sortiert.

A: wichtig und dringlich: diese Aufgaben sollten zeitnah erledigt werden;

B: wichtig, aber nicht dringlich: Die Aufgaben bedürfen keiner direkten Bearbeitung, sollten jedoch terminiert werden. Aufgaben aus dieser Kategorie werden sonst gerne immer wieder verschoben und im Laufe der Zeit sind sie nicht nur wichtig sondern auch dringlich.

C: dringlich, aber nicht wichtig: diese Aufgaben sollten im besten Fall an jemand anderen delegiert werden.

D: weder wichtig noch dringlich: Hier ist zu überlegen, ob die Aufgaben überhaupt erledigt werden muss…

 

 

Quellbild anzeigen

Eisenhower-Prinzip | Definition und Erklärung (academyofsports.de)

 

Meine Empfehlung für dich:

Sortiere: Nimm dir gerade in stressigen Phasen die Zeit und sortiere deine Aufgaben. Das verhindert, dass unwichtige oder nur dringliche Aufgaben erledigt werden!

Überlege: Welche Aufgaben hast du in dieser Woche zu erledigen? Erstelle dir eine to-do Liste.

Entscheide nach der Eisenhower-Methode:

A: Welche dieser Aufgaben sind wichtig und dringlich? Diese solltest du direkt bearbeiten.

B: Welche deiner Aufgaben sind wichtig, aber momentan (noch) nicht dringlich? Terminiere sie, so dass sie nicht in Vergessenheit geraten.

C: Welche deiner Aufgaben sind dringlich, aber nicht wichtig? Ist es notwendig, dass du alle Aufgaben selber erledigst? Wer kann unterstützen? Wen kannst du um Entlastung bitten?

D: Welche Aufgaben kannst du guten Gewissens beiseite schieben und bedürfen keiner weiteren Beachtung? Hier stellt sich dir die Frage: Was passiert, wenn du diese Aufgabe nicht erledigst? Wenn deine Antwort „nichts“ ist: Aussortieren!

 

Dringliche Aufgaben kommen oft in Gestalt einer wichtigen Aufgabe daher –

überprüfe sie zunächst!

 

 

Viel Erfolg beim Ausprobieren.

Schreibe mir gern, welche Erfahrungen du bisher mit Zeitmanagement gemacht hast und welche Methoden du als hilfreich empfindest.

 

Achte (auf) deine Ressourcen,

Isabel.

 

Newsletter

Melde dich gerne für meinen Newsletter an. Hier erhältst du in den nächsten Ausgaben Vorlagen zum Thema: Zeitmanagement. https://www.arensressource.de/newsletter-anmeldung-isabel-arens-ressource/

 

Möchtest du mehr über mögliche Veränderungs- und Verbesserungsprozesse in deinem Unternehmen erfahren?

Zum Beispiel zu den Themen: Pausen optimal gestalten und Zeitmanagement im Praxisalltag?

Dann melde dich gerne für ein persönliches Gespräch bei mir.

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Umfrage

Ich freue mich, wenn du noch an meiner Umfrage teilnimmst: Umfrage: Pausenzeiten, Gestaltung und Erholung

Die Ergebnisse werden im Newsletter Ende des Jahres veröffentlicht. Außerdem helfen mir eure Informationen, die Workshops noch besser auf eure Bedürfnisse anzupassen.

Vielen Dank an die 130 Teilnehmer*innen, vor allem für die vielen interessanten Einblicke in eure „Pausenzeiten“!

 

Blog-Aussicht

05.10. Teil 2 der Blog-Reihe „Meine Ressource“- von Dana Hausmann, Leitung einer Kindertageseinrichtung und freie Traurednerin.

12.10. Zeitmanagement und Ablenkung

19.10. Zeitmanagement: Zeiten effektiv planen

12:03 Uhr. Pause in einer Therapiepraxis.

Ich bin dabei die Türe des Pausenraums zu schließen…

als ein Patient die Praxis betritt und nur mal eben eine Frage hat…natürlich helfe ich dem netten Herrn weiter…

währenddessen schellt das Telefon…. ich höre den Anrufbeantworter ab, da die Bearbeitung ansonsten bis heute Abend oder wohlmöglich bis morgen früh warten müsste….ein Zwiespalt…aber das kann ich doch mal eben erledigen, es ist vielleicht wichtig…

ah der Paketdienst. Eine Praxis wird gerne angesteuert, hier ist meist Jemand anzutreffen. Eine Paketlieferung für den Nachbarn, nur mal eben angenommen…

12:08 Uhr.

mein zweiter Versuch mein Mittagessen zu mir zu nehmen…

Von Achtsamkeit und Genuss weit entfernt. Gesund für den Magen ist das bestimmt nicht. Erholungspause? Fehlanzeige.

12.27 Uhr.

Spülen. Sachen zusammenräumen. Akte schnappen.

12.30 Uhr.

Nächster Patient. Bis 17 Uhr folgen Schlag auf Schlag alle Weiteren.

Kurze Störungen.

Darf ich überhaupt von Störung sprechen? Es sind ja Menschen/ Patienten, die nicht wissen, dass sie in meiner Mittagspause anrufen/ eintreffen.

Wie transparent bin ich eigentlich mit der mir zustehenden Zeit, meiner Pause?

Kurze Störungen, die in Summe manchmal 1/3 meiner Pause ausmachen. Sie beschneiden wichtige Pausenzeit. Pausen, die wohl verdient und notwendig sind, im Alltag von Therapeut*innen. Der Arbeitsalltag gleicht oft der Arbeit am Fließband, Klienten im 15 – 60 Minutentakt.

Kaum Verschnaufpausen.

Wir können anhand dieses Beispiels viele Aspekte beleuchten:

  • Ist es wirklich der Rede wert über verkürzte Pausenzeiten einen Artikel zu schreiben? Ansichtssache. Und: auf jeden Fall gibt es deutlich wichtigere Themen!
  • Vor- und Nachteile einer Rezeptionskraft, die sich neben vielen anderen Dingen auch um diese Angelegenheiten kümmert…oft eine große Entlastung, aber auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit.
  • Gibt es flexiblere Möglichkeiten Pausen individuell zu gestalten: längere Pausen auf eigene Kosten (um Störungen im Praxisalltag zu bewältigen?) hmmm: nein!
  • Das Setzen von Prioritäten…was ist wichtig, was ist dringlich und wenn es beides ist, dann kümmere ich mich JETZT drum.
  • Aber wer entscheidet, was wichtig und dringend ist? Wie transparent ist das in deinem Unternehmen formuliert? Darf ein*e Patient*in im Trubel der Patientenversorgung auch 24 Stunden auf einen Rückruf warten? Das wird sehr unterschiedlich von der Leitungsebene gehandhabt. Es lohnt sich jedoch das mal zu erfragen.
  • Kann ich dem netten Herrn sagen: „Bitte rufen Sie morgen an, ich bin jetzt in der Mittagspause?“ Ich kenne wenige Therapeut*innen, die ihre Pausenzeit so klar verteidigen.

 

„Kannst du mal eben….?“

„Ich will nicht lange stören, aber…..?“

 

KLAR. Das machen wir, als Therapeut*innen noch mal schnell…wir wollen doch gerne helfen. Nehmen wir uns zurück, statt auf unsere Pause zu beharren? Aber tut das langfristig gut?

Wäre es nicht besser, die Abläufe genauer zu betrachten? Die Leitungsebene mal zu bitten sich die Pausensituation anzusehen? Analysieren, ob die Strukturen so sind, dass jede*r Therapeut*in Zeit hat: zum Auftanken – Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen – Nahrung achtsamer zu sich zu nehmen.

Ein Baustein von vielen, die es Therapeut*innen ermöglicht gesünder durch den Alltag zu kommen.

Wie gut gelingt dir die Einhaltung und Gestaltung deiner Pause?

  • Kannst du die regulären Pausenzeiten einhalten?
  • Kannst du deine Pause ohne Störungen genießen? Damit meine ich auch: werden Themen außerhalb des Jobs erzählt oder dient die Pause gleichzeitig einer Fallbesprechung von schwierigen Patienten?
  • Achtest du auf dich? Gibt es Möglichkeiten, diesen Missstand im Kleinen zu benennen?

 

Langfristig nimmt dir eine mangelhafte Pausenregelung viele

wertvolle Minuten.

Zeit, die dir in einem vollen Berufsalltag,

die Möglichkeit des Durchatmens schenken sollte.

 

Meine Empfehlungen für dich:

Beobachte dein Pausenverhalten! Ist deine Pause immer kürzer als sie sein sollte? Bist du gestresst nach der Pause?

Überlege was du selber ändern kannst! Bessere Abgrenzung gegenüber Patient*innen und Kolleg*innen? Transparent deine Pause mitteilen? (deine Kolleg*innen können von dir lernen!) Müssen Strukturen im Unternehmen deine Pausen besser schützen? Dann überdenke, ob ein Gespräch mit deiner Leitung sinnvoll sein kann. Wenn Pausen immer auf deine Kosten gekürzt werden, weißt das evtl. auf eine andere Schwachstelle hin, die von Seiten des Unternehmens analysiert und verändert werden sollte.

Bitte deine Kolleg*innen darum, dass Pause auch bedeutet, gedanklich von den beruflichen Themen Abstand zu bekommen. Wähle andere Themen! Wenn das nicht möglich ist, gehe spazieren, suche dir einen ruhigen Raum, in dem du deinen Gedanken nachhängen kannst.

Meine ganz persönliche Art Pause zu machen: Geführte Meditationen ca. 15 Minuten über YouTube hören. Herrlich!

Hinterfrage dich! Sind deine Pausen zwar kurz, aber du liebst Ausreden wie: „Ich kann jetzt keine Pause machen, ich habe noch so viele wichtige Sachen zu erledigen“, „Ich habe wieder nur 12 Minuten Pause gemacht, weil was wichtiges dazwischen kam“…?  Tja, dann mach weiter, aber erwarte keinen Applaus. Mit dem Verzicht auf deine Pause bist du ein schlechtes Vorbild für jüngere Kolleg*innen und alles andere als bewundernswert. (Notfälle mal ausgenommen)

 

Es sind doch nur kurze Störungen, mal eben…

die irgendwann zu großen Störungen werden können.

Unzufriedenheit. Überlastung. Krankmeldung.

 

Achte (auf) deine Ressourcen.

Viele Grüße, Isabel.

 

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Blog-Aussicht

28.09. Zeitmanagement

05.10. Teil 2 der Blog-Reihe „Meine Ressource“- von Dana Hausmann, Leitung einer Kindertageseinrichtung und freie Traurednerin.

 

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Morgendliches Gedankenkreisen…

„…Weißt du was mir gerade noch einfällt?… Das muss ich noch eben aufschreiben…Ach schau mal, ich leite dir eben den Link weiter, vielleicht hast du Lust auch an dem Kurs teilzunehmen…Wow, das klingt spannend… puh heute Abend schon… Ich müsste eigentlich zum Sport…ok, ich bin dabei…“

Magenknurren…..

„…ich müsste noch eben was bei facebook schreiben, da hatte ich doch was Interessantes gelesen…oh wie schön, zwei neue Kontaktanfragen bei linkedIn, uih,…schon vor drei Tagen… Termin zum Zoom Meeting mit meiner Schwester (macht sich gerade auch selbständig)…hab ich eigentlich das Angebot von letzter Woche bearbeitet?….Was schreibe ich im nächsten Blog?…Muss man eigentlich einen eigenen Podcast haben?…Klar, Reichweite aufbauen…eben noch ein paar passende Themen brainstormen, damit die nächsten Posts raus gehen…Ah neue Idee für Onlinekurse…muss los zum Frauennetzwerk…ach mein Workbook erstellen macht so viel Freude, gerade noch einen Kurs dazu gemacht…Wann genau muss ich mit dem Launchen beginnen?…und wo erstelle ich mein erstes Freebie?…Ob ich meine Internetseite jetzt oder erst im Oktober neu gestalte?..Was ziehe ich beim Photoshooting eigentlich an?…“

AAAAAAAHHHHHH

 

PAUSE.

 

FLOW in der Selbständigkeit.

 

Irgendwas zwischen Wahnsinn (ig anstrengend) und wunderschön.

So viele neue Dinge, die ich zu lernen bereit bin. Technik, die mich plötzlich begeistert.

Themen, die mich gedanklich in alle Richtungen ziehen.

Ich merke, in Zeiten des Flows vergesse ich die Pausen. Sie stehen dann zwar groß auf meiner Flipchart, UNÜBERSEHBAR, aber der Flow lässt sie oft nicht zu. Erst abends bemerke ich die Anstrengung, die sich tagsüber hinter meinem Flow verstecken konnte.

Pause. Durchatmen.

Der Schlaf verdeutlicht mir, wie gut ich mich an meine Pausen gehalten habe. Nehme ich die Themen mit in die Nacht und arbeite unterbewusst weiter daran? Oder ist es mir tagsüber gelungen Pausen einzuhalten, wie einen Kundentermin, ein Telefonat oder einen Besuch?

Pausen sind ebenso wichtig wie all das TUN.

Nur nach einer Erholungspause bin ich wieder in der Lage frisch an die nächste Schaffensphase zu gehen.

Es gibt schöne Zeitmanagementtools, die ich in den nächsten Wochen mit dir teilen möchte. Sie sind wunderbar für den Beruf, aber auch für den Alltag Zuhause zu nutzen UND ich werde sie vermehrt auch selber anwenden dürfen. 😉

Damit der FLOW lange bleibt und nicht der Erschöpfung weicht.

 

Übrigens: 13 Minuten den Atem beobachten und die Gedanken zurück holen, wenn sie abschweifen wirkt kleine Wunder.

 

Pass gut auf deine Erholungszeiten auf.

Viele Grüße, Isabel.

 

Blog – Ausblick:

21.09. Pausen im Berufsalltag von Therapeut*innen

28.09. Zeitmanagement

05.10. Teil 2 der Blog-Reihe „Meine Ressource“- von Dana Hausmann, Leitung einer Kindertageseinrichtung und freie Traurednerin.

 

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Mein Name ist George Okuome

und ich erlebe meine Leidenschaft zum Gestalten und Malen von
Bildern als eine bereichernde Fähigkeit zu meinem Beruf als Elektroniker.

Ich habe bereits während meiner Kindheit und Jugendzeit in meiner Heimat Kenia gerne Bleistift-Skizzen angefertigt. Bedingt durch die Lebensumstände, die andere Prioritäten setzten, beachtete ich das Malen nicht als etwas Besonderes, was zu mir gehörte.

Erst viele Jahre später…

nach meinem Berufsabschluss in Deutschland und ersten Arbeitserfahrungen, ergab sich ein neues Fenster für mich. Ich entdeckte durch einen praktischen Zufall (das Einrichten der eigenen Wohnung) meine Freude am Malen wieder…

…und es blieb nicht bei diesem einen Bild.

Die Entwicklung dieser Ressource machte mich offen und beruhigte mich gleichermaßen. In
Deutschland hatte ich zum ersten Mal die Möglichkeit verschiedene Farben und Techniken frei
auszuprobieren und mich über andere Kunstformen zu informieren. Es ging nicht mehr darum, mich täglich in irgendeiner Art beweisen zu müssen.

In Momenten des Malens fühle ich mich verbunden mit mir selbst und meinen Ideen, die ich auf der Leinwand zum Ausdruck bringe.

Wenn ich versunken bin in das Mischen von Farben und das präzise Gestalten von Motiven, kann ich alles um mich herum vergessen und ich danke meinem Umfeld, dass es mich in diesen Momenten geduldig verweilen lässt.

3 Fragen an George Okuome:

1.Wenn du einen Wunsch frei hättest, hinsichtlich deiner besonderen Ressource, welcher wäre das?

Für die Zukunft wünsche ich mir meine Ressource der Kunst und des Malens noch weiter in einen beruflichen Kontext zu bringen, um mehr Zeit darin investieren zu können.

2. Wie hat dich das Erkennen dieser Ressource und die Beschäftigung damit verändert?

Ich profitiere bis heute von dem Gegensatz des genauen, planvollen Vorgehen bei der Arbeit als Elektroniker und dem freien Handeln während des Malens.

3. Welchen Tipp hast du für die Leser hinsichtlich ihrer versteckten Ressourcen?

Aus meiner Sicht lohnt es sich an bestimmten Stellen im Leben zu überlegen, welche Interessen tief in einem sind und ob es vielleicht an der Zeit ist, diesen mehr Raum zu geben.

Was man aus voller Überzeugung und aus reiner Begeisterung für die Sache tut, bringt die schönsten Ergebnisse, von denen auf irgendeine Art auch Andere profitieren werden.

 

Kontaktdaten:

Website: www.gsparks-art.de

Instagram: gsparks_art

Vielen DANK, George, für deinen Beitrag. Ich durfte deine Bilder während deiner Ausstellung im Mai bewundern und bin sehr davon beeindruckt, wie du dir selber das Malen angeeignet hast und du dich deiner Ressource widmest.

Ausblick

Ich freue mich im nächsten Teil dieser Blog-Reihe Dana Hausmann vorstellen zu dürfen: Leitung einer Kindertageseinrichtung und freie Traurednerin.

 

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Das zaghafte Klopfen der eigenen Ressourcen

Gibt es bei dir dieses besondere Herzklopfen? Ein leichtes Vibrieren? Ein Thema das dich wie magnetisch anzieht und du es in vielen Facetten deines Lebens findest? Ein leises, zaghaftes und noch verstecktes JA? Die innere Stimme, die dir sagt, da gibt es noch mehr? Das ist noch nicht alles, was die Welt von dir erfahren darf?

Es lohnt sich auf die Suche zu gehen…

Im Verlauf der letzten Monate habe ich mich mit der Vielschichtigkeit von Ressourcen im Privaten beschäftigt. In meinem Blog https://www.arensressource.de/die-perle-in-der-muschel-oder-wie-das-team-seine-wahren-ressourcen-ans-licht-bringt/ bin ich bereits darauf eingegangen, wie es zu meinem Namen „Ressource“ kam und was mich an der Bergung der Ressourcen im Team, beruflich und privat, fasziniert. In der letzten Zeit begegnete ich verschiedenen Menschen die wie ich, neben ihrem erlernten und ausgeübten Job einer Teilselbständigkeit nachgehen oder bereits ganz im eigenen Business aufgehen.

Veränderungen – MUT und SCHRECKEN

Ich empfinde es als einen unfassbar ehrlichen Weg, wenn Menschen sich trauen, aus dem altbekannten Rahmen, der sogenannten Komfortzone, auszubrechen, weil sie erkennen, dass sie noch mehr Talente/ Ressourcen haben. Ressourcen, die im Alltag häufig keinen oder nur einen kleinen Raum der Entfaltung bekommen. Aus unterschiedlichen Gründen.

Dieser Weg kostet Mut.

Er wird vielleicht nicht immer vom Umfeld applaudierend begrüßt. Er verängstigt das Umfeld, weil eigene Veränderungen die Mitmenschen häufig verunsichern. Schränkt finanziell ein oder macht deutlich, dass Menschen sich im Laufe der Zeit, ob beruflich oder privat, auseinander gelebt und entwickelt haben.

In den nächsten Blog Beiträgen möchte ich einige dieser Menschen vorstellen. Auf ganz unterschiedliche Weise haben sich diese Menschen mit ihren Ressourcen beschäftigt und integrieren diese nun in ihr Leben.

Seid also gespannt auf Künstler, Visionäre, Traurednerin, Aussteiger, Ayurvedacoach und viele weitere….

Möchtest du dich weiter mit dem Thema: Eigene Ressourcen beschäftigen? Möchtest über den Tellerrand deiner Komfortzone schauen? Erahnst vielleicht schon, dass du Fähigkeiten hast, die ein Alleinstellungsmerkmal darstellen?

Eine echte Empfehlung ist das Modell von Gay Hendricks „The Genius Zone“. Ich wende es gerne persönlich und in der Arbeit mit Teams an. Es lassen sich wunderbar die Ressourcen der Teammitglieder einsortieren und daraus nächste Personalentwicklungsschritte ableiten.

Und wenn wir unsere Ressourcen fühlen und nicht ausleben? Was dann?

Sitzen bleiben auf ungelebten Fähigkeiten…ich bin mir sicher, die Stimme der Talente wird nicht leiser, wenn wir etwas Wichtiges von uns selber nicht ausleben (können).

Meine Ressourcen

Ich habe eine Leidenschaft für Veränderungsprozesse. Klare Ansprachen von Ungereimtheiten finde ich wichtig, ein Schweigen hilft selten bei der Gestaltung gemeinsamer Prozesse und Kommunikationskultur. Ehrlichkeit sollte nicht nur als Wort innerhalb der verschriftlichten Unternehmensphilosophie auftreten. 

Ich wünsche mir Verantwortung von Verantwortlichen UND die Teilhabe und Teilnahme aller beteiligten Mitarbeiter*innen.

Als angestellte Ergotherapeutin sind die Möglichkeiten sich zu diesen Themen einzubringen eher begrenzt, da kommt es auf andere Fähigkeiten an. Und das war oft ein Dilemma. Meine Ressourcen möchten gelebt und angewandt werden. Es fällt mir schwer diese zu verstecken und leise zu sein, wo ich Veränderungs- und Verbesserungspotential sehe. 

Daher der Weg in die Selbständigkeit. Um meinen Ressourcen Raum zu geben.

Ich möchte Führungskräfte davon überzeugen, dass starke Teammitglieder gut und nicht schlecht fürs Unternehmen sind. Ja, Menschen die eine Meinung haben und ihre Fähigkeiten kennen, sind manchmal unbequem, aber sie können ein wahres Potential für das Unternehmen sein.

Ehrlich zu mir zu sein kostet viel: Zeit. Nerven. Geld. Und manchmal auch den Job und bisherige Wegbegleiter.

Aber es lohnt sich, es geht um meine Ressourcen.

3 Fragen an mich:

1.Wenn du einen Wunsch frei hättest, hinsichtlich deiner besonderen Ressource, welcher wäre das?

Ich wünsche mir, dass mich die Freude, mich mit diesen und angrenzenden Themen zu beschäftigen und weiterzuentwickeln stets begleiten wird.

2. Wie hat dich das Erkennen dieser Ressource und die Beschäftigung damit verändert?

Vermutlich ist der Wunsch der Selbständigkeit mit Ressource – Isabel Arens, das einzige Ziel, das ich über eine so lange, teilweise auch ereignislose Zeit, immer fokussiert habe. Bei allen Unsicherheiten, die das Leben so aufwirft, ist in diesem Bereich keine Unsicherheit. Nur ein klares JA und viel Raum in meinem Leben. Die Freude am Dranbleiben, das Meistern von Hürden und der Glaube an mich und meine Werte, haben mich gestärkt und auch persönlich reifen lassen. 

3. Welchen Tipp hast du für die Leser hinsichtlich ihrer versteckten Ressourcen?

Nicht jeder muss sich mit seiner Ressource selbständig machen. Aber die Beschäftigung mit den Ressourcen, v.a. wenn sie sehr konträr zum beruflichen und privaten Leben sind, bereichert ungemein und bringt eine große Zufriedenheit und Leichtigkeit ins Leben.

Gut hinhören – auf die innere leise Stimme,

die immer wieder zaghaft klopft und gehört werden will.

Ausblick

Ich freue mich, in meinem nächsten Blogartikel George Okuome vorstellen zu dürfen, Elektroniker und Künstler.

 

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